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  • wmn

    Marktführer in der Produktion

    von NE- Metallen

    Walcownia Metali Nieżelaznych "ŁABĘDY" S.A.

Über uns

Genese

Geschichte der Gesellschaft

Die Anfänge der modernen Bearbeitung von Nichteisenmetallen in Łabędy reichen bis in die 2. HäIfte des 19. Jahrhunderts zurück. Im Jahr 1870 wurde der seit vielen Jahren funktionierenden Eisenhütte Hermina mit Walzen von Nichteisenmetallen begonnen. Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts wurde diese Produktion im Rahmen der Firma EISENINDUSTRIE  (des damaligen Eigentümers der Hütte Hermina, jetzt Huta Łabędy) geführt.
 
Fütte Hermina vom Südwesten her – Jahr 1900.
 
Im Jahr 1902 wurde das in Verarbeitung von Nichteisenmetallen engagierte Vermögen verpachtet und im Jahr 1904 durch das Konzern VDNW A.G. gekauft. So sollte die Entstehung des selbständigen Metallwalzwerkes in Łabędy datiert werden.
 
Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte sich das Werk systematisch. Es wurde die Beschäftigung  erhöht und die Produktpalette erweitert.
 
In der Anfangszeit wurden Bleche aus Nickel, Kupfer und Legierungen dieser Metalle hergestellt. Die Walzblöcke wurden aus den dem Konzern zugehörigen Schwesterbetrieben herbeigebracht.
Im Jahr 1917 wurde eine Reihe von Gießereihallen gebaut und mit Öfen zum Schmelzen von Nickel, Messing, Bronze und Kupfer ausgerüstet. In den folgenden Jahren wurde die Gießtechnik entwickelt.
 
Im Jahr 1919 beschäftigte das Werk bereits 600 Mitarbeiter, die 1.000 Tonnen Produkte jährlich erzeugten. Vor dem Krieg wuchs die Beschäftigung auf ca.. Tausend Mitarbeiter, was mit der Verbesserung der wirtschaftlichen Konjunktur und der Umstellung der Produktion auf die Kriegsbedürfnisse (Munitionsmaterial und Körper für Torpedos) verbunden war.
 
Das zerstörte und geplünderte Werk wurde nach dem Krieg Ende der vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts wieder in Betrieb genommen.
 
Anfänglich wurde das bisherige Produktsortiment wiederhergestellt.
Im Jahr 1952 übernahm das Walzwerk drei Hallen und viele Maschinen von der benachbarten Hütte Łabędy. Dies ermöglichte die Aufnahme der Produktion von Bändern. Die weitere Entwicklung des Werkes, die sich auf die Herstellung von Bändern und Blechen konzentrierte, erforderte den Umbau und Ausbau sowie die Errichtung von neuen Gebäuden.  Im Jahr 1970 erreichte die Beschäftigungsquote 1200 Menschen und die jährliche Produktionskapazitäten wurden auf 20.000 Tonnen geschätzt.
Ab der Verstaatlichung des Werkes nach dem Krieg blieb das Walzwerk bis Mitte der neunziger Jahre  des letzten Jahrhunderts im Besitz des Staates. Es wurde die Organisationsform und der Grad der Unabhängigkeit verändert. 
Im Jahr 1995 wurde das Werk im Prozess der Kommerzialisierung der Staatlichen Unternehmen WM "Łabędy" zur Aktiengesellschaft umgewandelt. Das Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts stand im Zeichen grundlegender Veränderungen in der Organisations- und Eigentumsstruktur der Gesellschaft.  Zum Hauptaktionär des Walzwerkes Walcownia Metali "Łabędy" SA wird KGHM Polska Miedź SA. Infolge der Restrukturierung des Unternehmens wurde ein Teil verbunden mit der Produktionstätigkeit  WM "Łabędy" von der ausgegliederten Gesellschaft Walcownia Metali Nieżelaznych Sp. z o. o. übernommen.
 
Die Geschäftstätigkeit nahm die Gesellschaft WMN Sp. z o. o. am 02.01.1998 auf Basis der Abteilung für Bänder des Metallwalzwerkes "Łabędy" SA in Gliwice auf. Die Gesellschaft übernahm die bisherigen Kunden von WM "Łabędy" und wurde zum Hersteller von flachen Erzeugnissen aus Kupfer und Kupferlegierungen. Das Metallwalzwerk "Łabędy" SA stieg in die neuen Bereiche der wirtschaftlichen Tätigkeit verbunden mit der Lieferung von Kohle und Stahlprodukten an KGHM PM sowie Montagedienstleistungen ein.
 
Am 04.01.2011 kam es zum Zusammenschluss dieser Unternehmen zu einer Aktiengesellschaft unter der Firma Walzwerk für Nichteisenmetalle „Łabędy” (Walcownia Metali Nieżelaznych „Łabędy" Spółka Akcyjna), auf die das Vermögen der beiden verbundenen Gesellschaften für die Aktien der neu gegründeten Gesellschaft übertragen wurde.
 
Walzwerk für Nichteisenmetalle "Łabędy" SA stellt flache Erzeugnissen aus Kupfer und Kupferlegierungen her:
reines und legiertes Kupfer,
Messinge,
Neusilber,
Bronzen,
in Form von Bändern, Blechen, Dickblechen nach Warmwalzen in unterschiedlichen Verfestigungszuständen und Abmessungen sowie Gusslegierungen.
 
Die durch WMN "Łabędy" SA hergestellten Produkte finden sind eine Vielzahl von Anwendungen im Bauwesen, Energetik, Elektrotechnik, Elektronik, Telekommunikation, Automobilindustrie sowie bei der Herstellung von Maschinen, Anlagen und Haushaltsgeräten.
Ein sehr wichtiges Einsatzgebiet von Kupferbändern sind Dacheindeckungen und architektonische Elemente, vor allem in Sakralbauten und Denkmälern. Doch immer häufiger erwecken sie das Interesse der Banken, Museen, Hotels, Restaurants und der wohlhabenden Investoren auf dem Sektor der Einfamilienhäuser.
 
Die Qualität der hergestellten gewalzten Produkte entspricht dem durchschnittlichen europäischen Niveau, insbesondere in Sortimenten, die in einer schmalen Produktionslinie (400 mm) hergestellt werden und den folgenden Normen entsprechen: DIN, ASTM, BS, JIS, GOST, PN.